Ghostwriter und Koautoren

Das Phantom der Feder

»Hast du auch ein eigenes Buch?« Diese Frage hören Prominente heutzutage immer öfter. Es gibt darauf nur eine akzeptable Antwort: »Ja!« Ohne Buch, auf dem groß der eigene Name prangt, ist die mediale Persönlichkeit unvollständig. Mitte zwanzig sein und schon die ersten Memoiren geschrieben zu haben, ist mittlerweile fast normal. Natürlich schreiben die wenigsten Stars die Story ihres Erfolgs selbst. Man will sich ja im besten Licht zeigen. Die meisten Berühmtheiten heuern für den anspruchsvollen Job einen Ghostwriter an.

An den »Ghosts« ist nichts unheimlich. Eher im Gegenteil. Sie leihen anderen ihre Feder. Meist bleiben sie dabei selbst unsichtbar. Deshalb nennt man sie auch Phantomschreiber. Darin gleichen sie den Werbetextern (Copywritern). Deren Name steht gewöhnlich ebenfalls nicht auf dem Plakat, das sie entwerfen. Das Schattendasein der Auftragsschreiber sagt nichts über ihre Qualität als Texter aus. Viele Ghostwriter sind gestandene Journalisten. Unter ihnen finden sich Pulitzer-Preisträger wie J. R. Moehringer. Manche Prominente reißen sich ein Bein dafür aus, einen bestimmten »Ghost« zu bekommen.

Es gibt also gute Gründe, sich von einem Ghostwriter helfen zu lassen. Er weiß, wie man aus Fakten Geschichten macht und sie spannend erzählt. Selbst wenn das schriftstellerische Talent vorhanden ist: Den meisten Prominenten fehlt schlicht die Zeit, ein Buch über ihr Leben zu schreiben. Idealerweise ergänzen sich der Ghostwriter und sein Auftraggeber. Der eine bringt sein Erzähltalent ein und und der andere seinen prominenten Namen und sein Gesicht. Oft profitieren beide aus diesem Deal – eine typische Win-win-Situation.

Ein guter Ghostwriter vermag mehr als nur Biografien zu verfassen. Er wertet jedes Projekt auf, das von der Sprache lebt. Er kann recherchieren, strukturieren und formulieren. So werden sogar Fachbücher lesbar, Sachbücher spannend und Vorträge zum Erlebnis. Holen Sie sich deshalb einen unserer Ghostwriter mit ins Boot – und zwar in einer möglichst frühen Planungsphase. Die Zeiten, in denen man die Phantome der Feder »Neger« genannt hatte, sind glücklicherweise vorbei. Heute ist es nicht mehr anrüchig, sich eines Geisterschreibers zu bedienen. Immer häufiger findet man sogar den Namen des »Ghosts« auf dem Deckel. Dann wird er zum Koautor (oder Konautor). Manchmal beschränkt man sich darauf, dem Wortakrobat in der Danksagung zu würdigen.

Mit einem Ghostwriter von Phantagon ist fast alles möglich, was Recht und Gesetz zulassen (siehe Kasten rechts). Schenken Sie uns Ihr Vertrauen. Dann können Sie auf die Frage nach Ihrem eigenen Buch mit Stolz die richtige Antwort geben.

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Ghostwriter (Def.)

Ghost·wri·ter, der; -s, - [engl. ghost-writer, eigtl. = Geisterschreiber] (bildungsspr.): Autor, der für eine andere Person, meist eine bekannte Persönlichkeit, schreibt u. nicht als Verfasser genannt wird.

© Duden - Deutsches Uni­ver­sal­wör­ter­buch, 5. Aufl. Mann­heim 2003

Ghostwriter: Wer ist der Urheber?

Oft steht nur der Name des Auf­trag­ge­bers auf dem Buchdeckel, und das ist auch legitim. Nach deutschem Recht bleibt der Ghostwriter jedoch der Urheber des von ihm verfassten Werks. Er kann indes vertraglich einer Ein­schrän­kung seiner Rechte zu­stim­men. Solche Vereinbarungen sind gewöhnlich nach fünf Jahren kündbar. Wird der Ghostwriter gefragt, ob er der Urheber eines Werkes ist, darf er wahr­heits­ge­treu antworten. Es ist nicht zulässig, dieses Recht vertraglich ein­zu­schrän­ken oder einen anderen als den wahren Urheber vorzuspiegeln. Solange da­durch niemand getäuscht wird, kann jedoch nur einer von mehreren Urhebern auf dem Werkexemplar genannt werden.

(Quelle: »Urheberrecht«, Dreyer/Kotthoff/Meckel, 2. neu bearbeitete Auflage, C.F. Müller, Heidelberger Kommentar, Seite 264)