Schöne Literatur:
Ihre eigene Geschichte als Roman, Kinderbuch oder Kurzgeschichte

Künstlerische Freiheit für Ihre Ideen

Die schöngeistige oder schöne Literatur ist das Reich der Fantasie. In der Sachliteratur hingegen regieren Tatsachen. Möchten Sie von einem Ghostwriter oder Koautor ein Buch schreiben lassen, teilen wir Ihr literarisches Spielfeld daher erst in diese zwei Hälften auf: Fiktionen oder Fakten? Wer soll sich in Ihrem Buch wem unterordnen?

Gründliche Recherche macht Schöngeistiges authentischer.

Dieser bildhafte Vergleich passt deshalb so gut, weil die schöne Literatur und genaue Fakten keine Gegensätze sind. Tatsächlich gewinnt ein Roman sogar durch eine gründliche Recherche, die ihn authentisch erscheinen lässt. Doch erst das Erfundene – die Fiktion – kann den Leser zu höheren Erkenntnissen führen, die ihm reine Fakten kaum zu liefern vermitteln.

So lässt sich etwa trefflich über die Liebe fachsimpeln. Sie können die Liebe biochemisch, neurologisch und psychologisch erklären. Doch erst bei der Lektüre einer fantasievoll erzählten Liebesgeschichte fühlt der Leser die Schmetterlinge im Bauch. Diese emotionale Ebene macht die schöne Literatur auch für die Unternehmenskommunikation interessant. Fiktionen können einer Markenwelt ganz neue Sphären eröffnen.

Schöne Literatur und Werbung

Eines der bekanntesten deutschsprachigen Beispiele ist die Figur des Lurchi. Die bunt bebilderten Hefte begleiteten die Markteinführung der Kinderschuhe des Schuhherstellers Salamander. Erfreulicher Nebeneffekt: Während Mama ihre neuen Schuhe anprobierte, war der Nachwuchs mit Lurchi und seinen Freunden beschäftigt. Bis heute begeistern die Lurchi-Bilderbücher und -hefte Groß und Klein.

Schöngeistiges bei Phantagon

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die wichtigsten Vertreter der schönen Literatur vor. Jedenfalls aus Sicht unserer Autoren, Ghostwriter und Auftragsschreiber. Die Links verweisen auf Unterseiten mit weiterführenden Informationen. Für einen raschen Blick genügt ein kurzer Klick.

Ihr erster Schritt zum eigenen Buch

Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Genres der schönen Literatur. Oder über die Form der Unterstützung als Koautor, Ghostwriter oder alleiniger Autor. Oder wie wir Sie auf dem Weg vom Manuskript zum fertig gedruckten Buch begleiten. Es gibt viel zu besprechen. Legen wir los! Bitte rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Nachricht.

Nachricht  Anrufen

Schon gewusst?

Die Anfänge der schönen Literatur

»Das Schreiben vieler Bücher wird nie aufhören«, notierte der weise König Salomo um das Jahr 1000 v. Chr. herum. Schon in der Antike verfassten Autoren Theaterstücke und epische Werke wie die Ilias von Homer (8. oder 7. Jahrhundert v. Chr.). Erst seit dem Zeitalter der Aufklärung beschäftigte sich die Wissenschaft methodisch mit der Literatur. Als Meilenstein der modernen Literaturwissenschaft gilt Pierre Daniel Huets »Tractat über den Ursprung der Romane« aus dem Jahr 1670. Es erschien als Vorwort zum historischen Roman Zayide von Marie-Madeleine de La Fayette.

Die schöne Literatur oder Belletristik verdankt ihren Namen den französischen belles lettres des 17. Jahrhunderts. Der Buchhandel meinte damit die »galante« oder »schöne Wissenschaft« im Gegensatz zu den gelehrten Texten der wissenschaftlichen Fachliteratur (frz. lettres). Zeitweilig grenzte sich die schöne Literatur vom Volksbuch ab, das in schlichter Form – als Schwank, volkstümliche Sage, Märchen usw. – zur Belustigung des gemeinen Volkes diente. Die Belletristik wandte sich eher an den gebildeten und durchaus betuchten Leser: Ein belletristisches Werk konnte das Dreifache eines »Volksbuches« kosten.

Anfangs war die Belletristik nur schöngeistiger Zeitvertreib für eine gebildete, oft adlige Minderheit. Im 18. und 19. Jahrhundert wuchs die Zahl jener, die Lesen und sich ein Buch leisten konnten. Dieser Zuspruch weckte auch das Interesse der Gelehrten. 1806 veröffentlichte Johann Gottfried von Herder seine »Abhandlun­gen und Brie­fe über schöne Literatur und Kunst«. Heinrich Heine verfasste 1833 seine »Geschichte zur neueren schönen Literatur in Deutschland«, mit der er sich vor allem an Leser in seiner Wahlheimat Paris und Frankreich richtete.

Heute hat sich die schöne Literatur als literarische Gattung fest etabliert. Sie versteht Dramen, Epik, Lyrik usw. als Kunst. Während die Sachliteratur (engl. non fiction) Wirklichkeit wahrheitsgetreu beschreiben sollte, darf sich die Belletristik im Umgang mit Fakten künstlerische Freiheiten herausnehmen.